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Einem, der vorübergeht

Du hast mich an Dinge gemahnet
Die heimlich in mir sind,
Du warst für die Saiten der Seele
Der nächtige flüsternde Wind

Und wie das rätselhafte,
Das Rufen der atmenden Nacht,
Wenn draußen die Wolken gleiten
Und man aus dem Traum erwacht,

Zu blauer weicher Weite
Die enge Nähe schwillt,
Durch Zweige vor dem Monde
Ein leises Zittern quillt.

Hugo von Hofmannsthal

*

Tu m’as éveillé à des choses
Qui habitaient en moi, secrètes,
Tu fus aux cordes de mon âme
Le murmure du vent de nuit.

Tu fus comme l’énigmatique
Appel de la nuit respirante,
Qui lorsque les nuages glissent
Au dehors, et qu’on sort du rêve,

Dilate notre étroite chambre,
La change en doux horizon bleu,
Parcourt les peupliers sous la lune,
D’un tremblement léger sans bruit.

trad. Jean-Yves Masson, Verdier

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